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Einmal Waldbaden und zurück – „Die Hochschule lief … ins Jahr 2020“

Nachdem die Adventszeit gespickt war mit zahlreichen Prüfungen, wurde der traditionelle Nikolauslauf am Studienort FFB zu einem Neujahrslauf umgewidmet. Über 30 Läuferinnen und Läufer versammelten sich am Donnerstag, den 23. Januar, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Klostergarten. Die Organisation war hervorragend: Das Streckenkomitee aus dem Grundstudium wählte den nahe am Kloster gelegenen Trimm-Dich-Pfad als Wettkampfstrecke aus und salzte den Zugang zu ihm, damit der Lauf nicht zur Rutschpartie wurde und keine größeren Verletzungen hervorrief.

Ein Aufwärmprogramm für alle vor dem Start vergrößerte das Gemeinschaftserlebnis: vom Hüftkreisen bis Armschwingen war für jede Muskelpartie was dabei. Die Hoffnung, mit Armschwingen auf der Strecke wie mit Flügelschlägen abzuheben, wurde nach dem Startschuss jedoch jäh zerschlagen und die Läufer landeten alsbald auf dem wurzeligen Waldboden der Realität. Auch wenn Liegestütz, Klimmzüge und Co auf dem Parcours ausgelassen wurden, war die knapp 5 km lange Strecke mit mehreren steilen Steigungen, eine davon die auch „Himmelsleiter“ genannte Waldtreppe, anspruchsvoll.

Trotzdem erreichten alle wohlbehalten das Ziel. Nach der Siegerehrung - die attraktiven Preise waren u. a. „Anti-Stress-Scherztabletten“ - direkt im Anschluss an die ca. 20 Minuten für die Schnellsten ging es schnell unter die warme Dusche, vor allem für Läufer, die erst danach gelesen haben, dass durch die Nase einatmen in der Winterskälte für Hals und Gesundheit die bessere Wahl ist.

Freiwillig spendeten Läufer ihr Startgeld dem Kollegen Steve, PI 16, der durch einen Messerangriff am Hauptbahnhof in München am 9. Dezember 2019 schwer verletzt wurde.

Am Abend trafen sich viele Studenten zur „After-Run-Party“ wieder, entlockten ihren erschöpften Körpern kreative Tanzbewegungen und stießen u. a. mit alkoholfreiem Weißbier an.