Bayerisches Staatswappen

Klosterkirche Fürstenfeld

Die ursprüngliche Holzkirche des Klosters war bereits 1290 durch eine frühgotische dreischiffige Basilika ersetzt worden. Unter Abt Balduin Helm (1690 - 1705) wurden vom damaligen kurfürstlichen Hofbaumeister Viscardi (1645 - 1713) die Pläne für den Neubau des Klosters und der Kirche gefertigt. Der Grundstein für die heutige Klosterkirche wurde 1701 gelegt; in den Wirren des Spanischen Erfolgekrieges (1701 - 1714) kam es jedoch zur Unterbrechung der Bauarbeiten.

Erst nach Ende des Krieges im Jahre 1714 wurden die Bauarbeiten fortgesetzt und die Kirche im Jahre 1741 eingeweiht. Die Fertigstellung nahm allerdings noch weitere Jahre in Anspruch (so wurde der Glockenturm im Jahre 1754 und die Innenausstattung im Jahre 1766 vollendet).

Einen imposanten Eindruck vermittelt die majestätisch aufsteigende Westfassade mit den überlebensgroßen Figuren Christi sowie des Heiligen Benedikt und Bernhard. Das Prachtstück der Kirche ist aber wohl der Rokoko-Hochaltar, ein Meisterwerk der Harmonie von Plastik und Bild der Himmelfahrt Mariens.

Nach einer mehrjährigen Sanierung der Fundamente und Außenanlagen sowie der Gemälde, Fresken und Stukkaturen bietet sich das Gotteshaus seit 1976 den Besuchern wieder im alten Glanze dar, wie ein Blick in das Innere der Kirche zeigt.

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