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Neues EU-Projekt „Unity“ beschäftigt sich mit innovativen Ansätzen im Bereich „Community Policing“

 

 

Der Fachbereich Polizei der Hochschule für den öffentlichen Dienst in Bayern beteiligt sich seit Mitte 2015 am EU-Projekt  „Unity“.


Das auf drei Jahre angelegte Projekt wurde auf Basis des bisher größten Forschungs- und Entwicklungsprogramms der EU, Horizon 2020, ins Leben gerufen und wird dadurch auch finanziert.


Bereits jetzt wurde eine europaweite Bestandsaufnahme im Bereich „Community Policing“ unter „Best-Practice“-Gesichtspunkten initiiert. Dabei sollen Schlüsselfaktoren identifiziert werden, die für den Erfolg von „Community Policing“ maßgeblich sind. In einem weiteren Schritt soll unter Einbeziehung der gewonnenen Erkenntnisse eine App-Anwendung entwickelt werden, die die Kommunikation und die Beziehungen zwischen den Bürgern und den Sicherheitsbehörden verbessert und die modernen Methoden der Kommunikation berücksichtigt. Mit dieser Anwendung sollen auch und gerade die Teile der Bevölkerung erreicht werden, die bislang keinen oder wenig Kontakt mit den Sicherheitsbehörden haben und deren Bestrebungen eher ablehnend oder gar misstrauisch gegenüberstehen. Angestrebtes Ziel ist eine Verbesserung der Sicherheit für alle Bürger einer Gemeinde oder einer Bevölkerungsgruppe.


Neben dem Fachbereich Polizei der HföD Bayern, als deutschem Partner, beteiligen sich Polizeiorganisationen, akademische Einrichtungen und Institute sowie Firmen aus Belgien, Bulgarien, Estland, Kroatien Mazedonien, Spanien und Großbritannien an dem Projekt – insgesamt 17 Organisationen. Die Projektleitung hat das Büro des „Police and Crime Commissioner’s“ der Polizei von West Yorkshire in Großbritannien.


Das Gesamtbudget von Unity beläuft sich auf 4,2 Millionen Euro. Für seinen Beitrag an der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit des Projektes stellt die EU dem Fachbereich Polizei knapp 300.000 € zur Verfügung.


Der Leiter des bayerischen Teilprojektes, Dr. Holger Nitsch, ist über den Erfolg der Bewerbung des Fachbereich Polizei für dieses Projekt sehr erfreut und sieht hier eine exzellente Möglichkeit Forschung und praktische Polizeiarbeit gewinnbringend zu kombinieren und gleichzeitig das Vertrauen der Bürger in ihre Polizei zu stärken.


Kontakt und weitere Informationen: poststelle.ffb(at)pol.hfoed.bayern.de oder Tel.: 08141/408-208